Apptio Cloudability ermöglicht integriertes Kubernetes Financial Management

Apptio hat mit Cloudability eine neue Funktion vorgestellt, die es ermöglicht, Kubernetes-Container in den Cloud-Financial-Management-Prozess zu integrieren.

Apptio hat mit Cloudability eine neue Funktion vorgestellt, die es ermöglicht, Kubernetes-Container in den Cloud-Financial-Management-Prozess zu integrieren. In einem Blog-Beitrag geht Apptio Product Management Consultant Stephen Whinston näher auf die Hintergründe und Vorteile von Cloudability ein.

Unternehmen arbeiten immer häufiger mit Public-Cloud-Anbietern zusammen, um die Skalierbarkeit und Flexibilität ihrer IT-Systeme zu optimieren und dabei gleichzeitig die Kosten im Griff zu haben. Der Einsatz von Containern als Mechanismus für das Deployment von Services in einer Public Cloud wächst derzeit fast doppelt so schnell wie die Cloud-Computing-Nutzung allgemein. Integriertes Finanzmanagement für Container wurde damit in den letzten Jahren zum sprichwörtlichen Mount Everest für die IT-Branche. Mit Cloudability bietet Apptio ab sofort eine Lösung, diesen „höchsten Berg“ zu bezwingen und Kubernetes-Container vollständig in den Cloud-Financial-Management-Prozess zu integrieren.

Das „Black Box“-Problem bei Containern

Das rasante Wachstum der Container-Nutzung wird insbesondere von Unternehmen vorangetrieben, die neue Ansätze bei der Anwendungsarchitektur sowie beim Einsatz und Betrieb von Applikationen verfolgen. Mit Containern ist es möglich, ein Betriebssystem zu virtualisieren und damit unterschiedliche Prozesse voneinander isoliert auf demselben Kernel ablaufen zu lassen. Kubernetes als Container Orchestration Layer bietet ein riesiges Potenzial bei der Anwendungsentwicklung, stellt aber auch riesige neue Herausforderungen in Bezug auf die Kostenallokation, -analyse, -planung und -dokumentation.

Die Herausforderung besteht dabei insbesondere darin, zuverlässig die Kosten für jedes Kubernetes-Cluster zu bestimmen. Diese können jeden Monat für Tausende kurzlebige Cloud-Ressourcen auftreten. Eine weitere Herausforderung besteht darin, diese Kosten dann individuellen Delivery–Teams zuzuordnen. Da jede virtuelle Maschine in einem Cluster tatsächlich multi-tenant ist, d.h. darauf mehrere Applikationen über unabhängige Container laufen, ist es nicht möglich, sich auf Standard-Abrechnungsattribute zu verlassen, um die Kosten abzubilden. Kurzum: Weder die Gesamtkosten eines jeden Clusters noch der Betrag, der den darin enthaltenen Anwendungen zugewiesen werden kann, können von den Cloud-Service-Providern präzise dokumentiert werden. Die Folge: Ein immer schneller ansteigender Teil der Cloud-Rechnung, die eine „Black Box“ ist, wenn es darum geht, die einzelnen Kosten genau auf die entsprechenden Kostenstellen eines Unternehmens umzulegen.

Cloudability-Container öffnet die „Black Box“

Apptio-Kunden können ab sofort die  Kosten eines jeden eingesetzten Kubernetes-Clusters präzise belegen und erhalten so die erforderliche Transparenz, um die Ausgaben auf die entsprechenden Services, Apps und Teams zu verteilen, die dafür verantwortlich sind.

Dies gelingt mit einem schlanken, speziell für diesen Zweck erstellten Cloudability-Container in jedem Cluster, der alle Kosten intelligent abbilden und aufteilen kann. Grundlage dafür sind fortschrittliche Algorithmen, die vier relevante Messgrößen zur Ressourcen-Nutzung an jedem Knoten analysieren – CPU, Speicher, Netzwerk und Festplatte – und Quality-of-Service-Einstellungen auf Pod-Ebene evaluieren. Damit können die Ressourcen-Kosten in Bezug auf native Kubernetes-Systeme aufgebrochen werden. Der Anwender kann diese Informationen dann über die entsprechenden Kubernetes-Konstrukte (wie z.B. Cluster, Namespace oder Label) im Container „Cost Allocation Report“ visualisieren.

Der Launch der neuen Funktion geht jedoch darüber hinaus, einfach nur die Ressourcen eines jeden Kubernetes-Clusters detailliert aufzuführen und zu zeigen, welche Teams darauf Container nutzen. Es geht dabei auch darum, diese ganzen Informationen in den gesamten Cloud-Financial-Management-Prozess zu integrieren. Ein Gesamtüberblick über alle Cloud-Computing-Ausgaben wird damit möglich. Apptio-Cloudability-Kunden können ihre Kubernetes-Kosten gemeinsam mit ihren anderen Cloud-Computing-Kosten in Kostenberichten, Dashboard-Widgets und dem TrueCost Explorer aufrufen.

Auf der Grundlage der unternehmensspezifischen Kubernetes-Labels können Anwender Business Mappings erstellen und optimieren, um Kostenstrukturen und Geschäftseinheiten zu definieren, die widerspiegeln, wie das Unternehmen Chargebacks mit Kostenstellen abwickelt.

Weitere Informationen zu Cloudability finden Sie auf der Apptio–Webseite.

Für Fragen zu Cloudability wenden Sie sich bitte gerne an Ihren Ansprechpartner bei amasol.